Wie eine KI für Kinder ab vier Jahren aussehen muss, ist eine offene Forschungsfrage. Aus den heute verfügbaren Allzweck-Sprachmodellen lässt sich ein altersgerechter Schutzraum nicht ableiten, weder in der Interaktion, noch in der Inhalts-Moderation, noch in der Latenz unter Realbedingungen.
Wir untersuchen experimentell, wie kognitive, soziale und motorische Entwicklungsstufen in Nutzerführung und KI-Antwortverhalten abgebildet werden müssen, wie sich Echtzeit-Antworten unter zwei Sekunden ohne Datenspeicherung erreichen lassen und wie geschlossene Modell-Kreisläufe daran gehindert werden, Vorurteile oder Falschinformationen in eine schutzwürdige Nutzergruppe zu tragen.
Die Arbeit erfolgt in einem geschlossenen, in Deutschland gehosteten Forschungs- und Entwicklungsumfeld, gemeinsam mit Entwicklungspsychologie, Pädagogik und KI-Sicherheitsforschung. Ergebnisse sind ergebnisoffen und werden in Iterationen gegen wissenschaftlich-technische Risiken validiert.